Unfallinstandsetzung

Eine professionelle Unfallinstandsetzung beginnt mit einer vollständigen Schadenanalyse.
Neben sichtbaren Schäden können nach einem Unfall auch Karosseriestruktur, Achsgeometrie, Sensorik, Rückhaltesysteme oder andere Bauteile betroffen sein. Bei Bedarf gehören deshalb Karosserievermessung und elektronische Diagnose zur Schadenfeststellung.
Anschließend wird nach Herstellervorgabe entschieden, welche Bauteile instand gesetzt und welche ersetzt werden müssen.
Moderne Fahrzeugkarosserien bestehen aus unterschiedlichsten Stahlgüten, Aluminium, Kunststoffen und weiteren Werkstoffen. Besonders hochfeste beziehungsweise höchstfeste Karosseriebereiche dürfen nicht mit beliebigen traditionellen Reparaturmethoden behandelt werden. Auch Schweiß-, Klebe-, Niet- und andere Fügeverfahren können vom Fahrzeughersteller konkret vorgeschrieben sein.
Hinzu kommen Fahrerassistenzsysteme. Kameras, Radar- und weitere Sensoren können nach Karosseriearbeiten, Scheibentausch oder Veränderungen im Sensorbereich eine Prüfung und gegebenenfalls Kalibrierung benötigen.
Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen sind zusätzlich die jeweiligen Hochvolt-Sicherheitsvorgaben zu beachten.
Eine fachgerechte Unfallreparatur soll deshalb nicht nur die äußere Optik wiederherstellen, sondern die vom Hersteller vorgesehenen technischen Eigenschaften des Fahrzeugs so weit wie möglich wiederherstellen.

